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Unser erstes Silvester und eine entscheidende Erkenntnis

Inhalt

Was bitte ist denn nun ein Silvester? Hase im Sitzstreik, Begegnungen mit Rittern, Gauklern, Burgfräuleins und vielen mehr. Eine befremdliche Sprache haben wir gehört und aus welchem Grund ist unser Hase nun Herr 'Oberschlau'? Wer ist diese Frau Holle und warum hat sie ein eigenes Konsulat? Was haben 210 Geschichten damit zu tun? Dieses und vieles mehr in unserem Silvester-Abenteuer! Neugierig, dann sofort weiterlesen ...

Leseprobe

... Dann endlich! Das Essen wurde gereicht. Zunächst verteilten Mägde und Knechte Brot und Schmalz an alle Gäste. Doch noch bevor alle etwas hatten, gab es einen lauten Knall. Augenblicklich herrschte Stille und Hase war sofort verschwunden. mfw14_067607So schnell, wie man ihn seltenst gesehen hat, versteckte er sich unter dem Tisch und verharrte dort. Der Übeltäter war der Ritter Röhrig. Er hatte mit einem kleinen Holzfass auf den Tisch geschlagen, um sich bei den Gästen Gehör zu verschaffen. „Hier ist ja was los“ hörten wir unseren ängstlichen Hasen ganz leise unter dem Tisch sagen und auch die anderen Gäste wurden kreidebleich vor Schreck.
Ritter Röhrig erklärte, aus welchem Grund es nun Brot und Schmalz gab und dass er das Wertvollste in seinem Fass hüten würde – das Salz. Er konnte alles so prima erklären. Damals, im Mittelalter, war Salz wertvoller als Gold, müsst ihr wissen. mfw14_067617Es gab noch keine Kühlschränke und das erbeutete Wild und der gefangene Fisch wurden, um es haltbar zu machen, in Salz eingelegt. Ohne dieses Salz hätten die Menschen im Winter hungern müssen. Es ist nicht gelogen – nach diesen Worten genossen wir das Brot mit dem Schmalz und einer kleinen Prise Salz umso mehr...

... Bevor aber diese Geschichte ihr vorläufiges Ende findet, kehren wir noch einmal zurück zum Klausenhof und dieser, aus heutiger Sicht, geheimnisvollen Sprache. Wir hatten Ritter Martin gebeten unseren Besuch in seine edelsten Worte zu übersetzen. Lest selbst, was er schrieb:
„In einer mächtigen, rotfarbenden Kutsche, vor die eine gewaltige Zahl von Pferden gespannt war, trafen Hase und Igel mit großem Gefolge vor unserem alten Wirtshaus ein. Nur allzu gern hießen wir die hohen Gäste im Klausenhof willkommen und boten auf was Küche und Keller zu bieten hatten. Spielleute ließen ihre lieblichen Laute erklingen und erfreuten das anwesende Volk mit allerlei Gaukelei. Es wurde bis weit in die mitternächtliche Stunde hineingezecht und freudetrunken das neue Jahr begrüßt, auf das es reich an glückseligen Augenblicken seien möge. Es waren der neuen Dinge vieler, die Hase und Igel erfuhren, dass Geheimnis des „Tischlein deck dich“ mochte Ihnen dennoch verwehrt bleiben. Doch sollen Sie sich nicht grämen, da ihre Suche zu einer anderen Zeit, wenn die Sonne kräftiger und die Tage wieder länger sind fortgesetzt werden möge. Bis dahin möge es Euch gut ergehen.“ ...

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