ACHTUNG! Diese Seite verwendet Cookies und vergleichbare Technologien.

Wenn Sie Ihre Browsereinstellungen nicht anpassen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. weitere Informationen

Ich stimme zu

Kontakt:

EMail Adressen

allg. Informationen

Presse

Webmaster

website security

Unser erstes Weihnachtsfest


mfw14_066557_War es im Oktober oder doch schon im November? Jedenfalls kam Hase von einem seiner nächtlichen Streifzüge durch unsere Hansestadt Buxtehude zurück und berichtete: „Hör‘ mal Igel, irgendetwas ändert sich gerade in unserer Stadt. Die Schaufenster der Einkaufsläden werden geschmückt und in vielen liegen nun Tannenzweige, Sterne und glitzernde Kugeln. Auch leuchtet alles ganz anders – besonders feierlich. Magst Du morgen mit mir kommen um selbst zu schauen?“ Klar wollte ich meinem Freund den Gefallen tun.

mfw14_066546_So liefen wir in der folgenden Nacht gemeinsam durch die Gassen. Und ja, unsere Stadt hatte sich verändert. Wie schön doch plötzlich alles strahlte!mfw14_066743

Vor dem Rathaus stand eine große Tanne mit vielen Lichtern, welche dort vorher noch nicht gestanden hatte. Kleine und große Buden säumten den Rand des Platzes und der umliegenden Wege. Auch hingen hoch oben über den Straßen leuchtende Sternenbänder mit unseres Gleichen und ‚wir‘ strahlten, kann ich euch sagen! Seht selber!

 

mfw14_066689


20141129_111600Wir beobachteten diese Veränderungen nicht nur hier in Buxthu. Auch in den anderen Orten, die wir besuchten, sah es ähnlich aus. Ob in Hamburg, Lüneburg und in Lübeck – geschmückte Fenster, leuchtende Tannenbäume, beeindruckende Straßenbeleuchtung und viele andere festliche Dinge. Eines fanden wir aber überall – ein kleines Häuslein, über dem ein Stern leuchtete, im Inneren mit verschiedenen Tieren, einer Frau, einemmfw14_066746 Mann und einem Kind in einem Bettchen. Komisch, komisch! Hase kraulte sich bei diesem Thema dauernd hinter den Ohren und uns Igeln bebten immer die Stacheln. Für uns stand fest, das müssen wir noch erkunden, was es damit auf sich hat…
Obgleich nachts niemand unterwegs war, weder Mensch noch Tier, roch es überall ganz anders – so lieblich, heimelig, nach Tanne und Süßem. „Was war hier los?“ fragten wir uns.
Auch die Menschen hatten sich verändert. Tagsüber liefen sie hektischer denn je durch die Straßen, in die Geschäfte und dann wieder hinaus, mit Einkaufstaschen, die voller und größer waren, als wir es je beobachtet hatten. Abends standen sie dann friedvoll an den Buden zusammen und tranken vorwiegend etwas, welches sie Glühwein nannten. Wein ist etwas, was wir nicht trinken dürfen, aber dieser soll glühen, also leuchten? Hases Ohren glühten oft vor lauter Aufregung, aber Wein? Nein, das Glühen sahen wir nicht. Viele Menschen bestellten auch Glühwein mit Schuss, doch knallen hörten wir es auch niemals…
Was bitte hatte das alles zu bedeuten? Wir zerbrachen fast unsere Köpfchen. Bei Kaffee und Kuchen mit Kerstin, Wolfgang und unseren Mitbewohnern ergriffen wir die Chance und fragten nach. Die Erklärung war dann sehr spannend für uns Märchengestalten.

mfw14_066500   mfw14_066507_   mfw14_066508
mfw14_066663Viele Menschen auf der Welt feiern ein Fest im Dezember. Die Mitmenschen nennen es Weihnachten. Es ist der Geburtstag eines Kindes, das sie Christus oder auch Jesus nennen. Es wurde in einem Stall in Bethlehem geboren – vor vielen, vielen Jahrhunderten. Es sei auch heute noch ein Fest des Friedens, der Besinnung, Ruhe, Liebe und Familie - gleichwohl auch ein Fest der Freude. Die Nachbildung der Menschen, von diesem Stall, nennen sie Krippe und das ist das Häuslein, welches wir in jeder Stadt sahen. Zur Geburt dieses Kindes gibt es auch eine ganz besondere Geschichte – die Weihnachtsgeschichtemfw14_067011
Hase war ja auch schon früher auf seinen flinken Beinchen weit umher gekommen und erinnerte sich. „Auch damals gab es einen Tag im Winter, an dem alle Menschen festlich gekleidet von den Höfen nach Buxtehude zur großen Kirche strömten. Sie sahen glücklich aus – viel glücklicher als an den Tagen der sonntäglichen Wanderungen. War das damals auch schon der Weihnachtstag? Advent ist die Zeit vor Weihnachten, in der alles so festlich geschmückt ist, müsst ihr wissen.“

mfw14_066707   mfw14_066711   mfw14_066718

mfw14_066467Im Advent waren wir schon weit umhergekommen und hatten viel erlebt. Beim Besuch der neuen Bürgermeisterin unserer Hansestadt Buxtehude, Frau Oldenburg-Schmidt, sahen wir im Stadthaus einen riesigen Tannenbaum an dem unseres Gleichen hingen.
mfw14_066908_Neulich erst hatten unsere Mitbewohner den Auftrag, die weihnachtliche Dekoration im Bardowicker Dom zu fotografieren. Es war schon beeindruckend, wie festlich es auch dort geschmückt war. Seht selbst - auch hier stand ein Häuslein, eine Krippe!
Unsere Mitbewohner verrieten uns an diesem Tag, dass auch wir einen Weihnachtsbaum haben werden. Es sei an uns ihn zu schmücken. Puhhh! Ein Auftrag? Wie sollten wir das anstellen?
mfw14_067120mfw14_067126Die Zeit verging und am nächsten Tag sollte es soweit sein. Der Tannenbaum wurde in die Stube gestellt. Wir schliefen die nächste Nacht gar nicht erst und früh am Morgen machten wir uns gleich ans Werk. Viele Kartons mit Dingen, die da wohl so dran sollten standen bereit: Lichter, Kugeln, Herzen, Girlanden und Glitzerstreifen und … Wir trauten unseren Augen nicht … Unseres Gleichen aus dem Stadthaus!!! – 3 Hasen und 3 Igel lagen in einem Karton.
Wir gaben uns alle Mühe. Mit Räuber-, Hasen- und Igelleiter kamen wir ziemlich hoch auf den Baum, aber den Rest musste Hase erledigen. Er kletterte bis in die Spitze und zog an einem Seil die ganzen Dinge nach oben, die er brauchte. Die Geschenke von Carmen und von Tiara, die Kugeln, das Schiff und den Leuchtturm aus Filz, und, und, und... Meine Frau behielt dabei den Überblick und nach einem langen Tag war es dann geschafft!

mfw14_067128   mfw14_067165   mfw14_067138   mfw14_067146

 

mfw14_067147   mfw14_067241   mfw14_067159  

mfw14_067267Er war fertig - unser erster Weihnachtsbaum! Die Großen standen sehr beeindruckt vor dem märchenhaft schönen Baum. Toll sah er aus, meint ihr das auch?
Dann freuten wir uns auf diesen Heiligen Abend, den 24.12.2014, den ersten Heiligen Abend seit wir wieder auferstanden sind.

mfw14_067188


mfw14_067229Es waren nur wenige Stunden und der Heilige Abend war angebrochen. Draußen war es schon dunkel geworden und die Lichter funkeln nun wie Sterne. Wir setzten uns an unser Tischchen, tranken Fruchtsaft, erzählten von unseren Abenteuern und schmiedeten Pläne für die neue Weihnachtsgeschichte im kommenden Jahr.

Aber eines blieb für uns noch zu erledigen. Wir packten etwas Naschwerk in kleine Söckchen und brachten sie den lieben Menschen hier im Haus!

Frohe Weihnachten Euch allen!

 

Alle Bilder aus dieser Geschichte und mehr - z.B. vom Festmenü der Schlingel