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Eine Reise ans andere Ende der Welt - Hochzeit in Indonesien

Inhalt

Für unser neues Abenteuer mußten wir sehr weit Reisen. Einmal um die halbe Welt führte unser Weg nach Surabaya. Dort waren wir eingeladen zu einer traditionellen indonesischen Hochzeit. Was wir dort so alles erlebten ... Wir mußten den Kris bewachen, staunten über edelste Stickereien, erschraken uns vor dem Ghatotkacha, erfuhren, warum Hände aufgelegt werden, Mädels plötzlich verschwunden sind, obwohl sie vor einem stehen und soooo vieles mehr. Das muss man wirklich selbst erlebt haben ... und wenn das nicht klappt, mindestens hier genau nachlesen.

Leseprobe

3... Daher zeigte sie uns, den Ehrengästen aus der Hansestadt Buxtehude, einen Platz seitlich vom Torbogen, gleich neben dem Brautpaar; von dort aus würden wir so viel wie möglich mitbekommen. Aber das war im ersten Moment ein Fehler! Hase lief etwas vornweg und ich mit meinen kurzen, krummen Beinchen hinterher. Da schrie er plötzlich auf: „Ein Geist, ein Dämon, ein Zauberer…..“
Mit lauten, kräftigen Schlägen, wie von einer Pauke, trommelten seine Beine auf den Boden und dann rannte er, gefolgt von einer Staubwolke und den Blicken aller Anwesenden, davon. Keysha hatte das Schauspiel beobachtet und fand unseren zähneklappernden Hasen, mit den Ohren über den Augen, hinter einem Busch am Zaun. Hase und seine Ängste eben!
Da ich ein Stück hinter Langohr lief, hatte ich nicht gesehen, wer oder was ihn so erschreckt hatte. Ich drehte mich um. Da! Oh Schreck! 6 Ach herrjemineee! Eine wahrlich nicht - vertrauen - erweckende kunterbunte, schreckliche Gestalt tanzte auf dem Weg. Ich schielte zu Dirk empor – der Arme! Er schwitzte jetzt noch mehr als beim Ankleiden. Hatte er noch mehr Angst, als unser Hase? Er sah fast so aus
Keysha war Hase hinterher gelaufen und hatte ihn etwas beruhigt. Noch leicht zittrig und mit verdrehten Ohren kam er zurück aufs Podium und wir verfolgten zusammen das weitere Geschehen. Der Geist, Dämon oder wie er richtig heißt, der Ghatotkacha, führte mit seinem Tanz die Prozession, den Hochzeitszug, an. „Vor dem Geist müsst ihr keine Angst haben, er ist ein Guter, er ist ein Beschützer!“, flüsterte uns Dirk zu...

 32... Alle Gäste schienen zu verstehen, was dort geschah - wir verstanden nur Bahnhof. Was sollte dieses alles bedeuten? Uns wurde erklärt: ‚Die Gestik der Hände, also das bestimmte Bewegen und die Verbeugung vor den Eltern ist die Bitte, diese ‚alte Gemeinschaft‘, die bisherige Familie für einen neuen Lebensweg, für eine neue Familie verlassen zu dürfen.

 

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Das Auflegen der Hände der Eltern ist dann das ‚JA‘, zur Trennung von ihnen und die Zustimmung für diesen gemeinsamen, neuen Weg der Brautleute. Oder anders ausgedrückt, dass Brautpaar bittet um die Erlaubnis zur Hochzeit und die Eltern stimmen zu...‘

 

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